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Beginn der Stierhatz in Pamplona

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Beginn der Stierhatz in Pamplona

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Im nordspanischen Pamplona hat das Volksfest zu Ehren des Schutzpatrons San Fermín begonnen. Um Punkt acht Uhr wurden die ersten Stiere losgelassen und durch die Straßen der Altstadt gehetzt. Wie in Ernest Hemingways Roman “Fiesta” geht es nun neun Tage lang: Jedes Mal werden sechs Kampfstiere und sechs zahme Leitbullen durchs Stadtzentrum getrieben – während mutige junge Männer vor den bis zu 700 Kilo schweren Tieren herlaufen.

Einer der Waghalsigen wurde verletzt, als ihm ein Stier ihn mit den Hörnern erwischte. Mehrere Läufer stürzten auf der Strecke – insgesamt mussten neun ins Krankenhaus gebracht werden. Zu einer gefährlichen Situation kam es gegen Ende, als ein Tier sich von der Herde löste und gezielt auf einzelne Teilnehmer losging. Letztlich aber gewinnen die Menschen, den die Stiere werden abends in der Arena der Stadt getötet.