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Kontroversen mit Schwellenländern zum Abschluss des G8-Gipfels

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Kontroversen mit Schwellenländern zum Abschluss des G8-Gipfels

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Die Treibhausgase weltweit sollen bis 2050 halbiert werden. Die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten haben sich beim Gipfel im japanischen Toyako darauf geeinigt, auf dieses Ziel hinzuarbeiten – aber nun könnte es zu Kontroversen mit den Schwellenländern kommen. Zum Abschluss des Gipfels trafen die G8-Staaten mit den Staats- und Regierungschefs von China, Indien, Südafrika, Brasilien und Mexiko zusammen. Diese sollen nach dem Willen der G8 ebenfalls ihre Anstrengungen zum Klimaschutz verstärken. Die Schwellenländer allerdings wiesen darauf hin, dass die großen Industrienationen den größten Anteil am CO2-Ausstoß hätten und daher bei der Verringerung der Treibhausgase eine Führungsrolle übernehmen müssten. Die G8-Staaten wiederum betonten, dass das Problem der globalen Erwärmung nur gemeinsam gelöst werden könne.

Die G8-Gegner sind weiterhin unzufrieden. Das globalisierungskritische Netzwerk Attack kritisierte, die G8 präsentierten sich als Klimaschützer, setzten aber nach wie vor auf Investitionen im Ölsektor.