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Sorge um iranische Raketentests

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Sorge um iranische Raketentests

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Der Iran hat angesichts eines möglichen Militärschlags der USA oder Israels bei einem Manöver neun Raketen getestet. Darunter sei auch die modernste Version der Schahab-3-Rakete, die mit einer Reichweite von bis zu 2000 Kilometern
ganz Israel treffen könne, hieß es in Teheran. Der Test sei eine Warnung an die “Feinde” des Landes
und sei an die diejenigen gerichtet, die den Iran unlängst bedroht hätten. Der israelische Wohnungsbauminister Ze’ev Boim sagte, Israel werde sich nicht äußern, sondern sich auf das vorbereiten, was zu tun sei. Der ultranationlistische Knesset-Abgeordnete Aryeh Eldad sagte, leider würden die Langstreckenraketen wohl weder Europa noch die USA davon überzeugen, das problem Iras militärisch zu lösen. Es sehe so aus, als werde Israel allein gelassen, um diesen Job zu erledigen – je eher, desto besser. Die Raketentests erfolgten wenige Stunden, nachdem die US-Regierung Sanktionen gegen sechs weitere iranische Regierungsbeamte und fünf Firmen verhängt hatte, die im Verdacht stehen, bei der Entwicklung von Atomwaffen mitzuhelfen. Nach US-Angaben wurde das Vermögen der Betroffenen im Ausland eingefroren.