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Rice in Georgien

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US-Außenministerin Condoleezza Rice ist zu einem Besuch nach Georgien gereist. Sie wurde dort von Präsident Mikhail Saakashvili empfangen. Die prowestliche Führung in Tiflis erhofft sich durch ihren Besuch Unterstützung bei der Erhaltung der territorialen Einheit des Landes. Georgien und Russland warnten nach der jüngsten Zuspitzung im Streit um die abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien vor einer weiteren Verschärfung der Lage. Rice sagte, die USA seien weiterhin der territorialen Einheit und der demokratischen Entwicklung Georgins verpflichtet. Es sei enorm wichtig, dass die Konflikte in Abchasien und Südossetien auf der Basis der territorialen Einheit Georgiens gelöst würden. Man müsse eine friedliche Lösung finden. An der innergeorgischen Grenze zu Abchasien floss Medienberichten zufolge erneut Blut. Beim Überfall abchasischer Milizen auf ein georgisches Dorf im Kodori-Tal sollen vier Angreifer getötet worden sein. Die Führung der international nicht anerkannten Republik Abchasien dementierte
den Vorfall.