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Kalifornische Buschfeuer: Vorübergehendes Aufatmen in Paradise

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Kalifornische Buschfeuer: Vorübergehendes Aufatmen in Paradise

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Im Kampf gegen die kalifornischen Flammen hat die Feuerwehr einen Erfolg erringen können. Mit einem massiven Einsatz aus der Luft und am Boden gelang es tausenden Helfern, eine weitere Feuerwalze von Paradise abzuwenden. Der nordkalifornische Ort war bereits im Juni schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Anfang der Woche brannten 50 weitere Häuser ab. Mehr als 10.000 Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Sie sei besorgt, sagte eine Anwohnerin, sie wisse nicht, wie es weiter gehe. Gehört habe sie nichts. Wenn sich das Feuer weiter ausbreite, von Wipfel zu Wipfel, sei Paradise verloren. Er hingegen will bleiben, so ein Mann, solange er sein Haus schützen könne. Seine Frau möge anderer Meinung sein, aber er gehe erst, wenn er die Flammen vor sich sehe.

Während der vergangenen drei Wochen wurden in Kalifornien mehr als 280.000 Hektar Wald zerstört. Noch immer lodern in dem Westküsten-Bundesstaat mehr als 300 Feuer. Gouverneur Schwarzenegger hat Präsident Bush um weitere Hilfe gebeten.