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Krise im Libanon ist beigelegt

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Krise im Libanon ist beigelegt

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Die lange politische Krise im Libanon ist beigelegt. Alle Seiten einigten sich auf eine Regierung der nationalen Einheit. Diese Regierung wird weiterhin von Ministerpräsident Fuad Siniora geführt.

Ende 2006 hatte sich die Opposition um die islamistische Hisbollah-Bewegung aus der Regierung zurückgezogen und sie damit praktisch handlungsunfähig gemacht. Erst unter der Vermittlung der Arabischen Liga kam es zum Kompromiss. Mohammed Chalifeh, ein schiitischer Moslem, ist der alte und neue Gesundheitsminister sagte, man brauche jetzt Versöhnung und Dialog.

Auch müsse man einen sehr wichtigen Schritt vorbereiten – die Parlamentswahl, die in neun Monaten stattfinden solle. Die neue Regierung hat 30 Minister. Die Opposition stellt davon elf und hat damit ein Vetorecht. Die Regierungsbildung ist der zweite wichtige Schritt aus der Krise nach der Wahl eines neuen Staatspräsidenten, die ebenfalls monatelang blockiert war.

Viele Libanesen hoffen nun ,dass es wieder vorangeht. Weitere strittige Punkte sollen nun in nächster Zeit in Gesprächen am Runden Tisch gelöst werden.