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Schüsse auf israelische Polizisten in Ost-Jerusalem

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Schüsse auf israelische Polizisten in Ost-Jerusalem

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Jerusalem in erhöhter Alarmbereitschaft: Nach den Schüssen auf zwei Polizisten im 1967 annektierten Ostteil der Heiligen Stadt wurden die Kontrollen verstärkt. Beide Beamte wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Für die Polizei stehen die nächtlichen Schüsse nicht im Zusammenhang mit früheren Anschlägen. Vor zehn Tagen überrollte ein Palästinenser drei Israelis mit einer Planierraupe. Im März wurden acht Schüler einer Talmud-Schule erschossen.

In Ost-Jerusalem leben eine Viertelmillion Palästinenser. Anders als im Westjordanland und im Gazastreifen haben sie israelische Papiere. Durch das Löwen- oder auch Stephanstor pilgern täglich tausende von ihnen zur Al-Aksa-Moschee. Israelis passieren es auf dem Weg zur Klagemauer, Christen zur Kreuzigungsstraße Via Dolorosa.

Die Schüsse wurden auf der Ostseite abgegeben, vom angrenzenden muslimischen Friedhof aus. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus. Israelischen Medien zufolge hat eine Kamera den Täter gefilmt, sein Gesicht sei aber nicht zu erkennen.