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Simbabwe bedankt sich für UN-Veto

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Simbabwe bedankt sich für UN-Veto

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Die simbabwische Regierung hat sich bei China und Russland für die Unterstützung vor dem UN-Sicherheitsrat bedankt. Die beiden Länder hatten die geplanten Sanktionen gegen Simbabwe mit ihrem Veto zum Scheitern gebracht. In der Begründung lautete es, dass der Weltsicherheitsrat mit der Verhängung von Sanktionen aufgrund eines Wahlergebnisses seine Rechte überschritten hätte. Außerdem stelle die Lage in Simbabwe keine Bedrohung für den internationalen Frieden dar. Die westlichen Staaten hatten ein Einreiseverbot für Präsident Robert Mugabe und andere Regierungsmitglieder vorgeschlagen. Zudem sollten ihre Konten im Ausland eingefroren werden. Auch ein striktes Waffenembargo war vorgesehen.

Mugabe ließ sich erst kürzlich im Amt bestätigen. Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hatte sich aus Protest gegen die Verfolgung seiner Anhänger an der Stichwahl nicht beteiligt. Im ersten Wahlgang lag er noch vorn.