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Rom zahlt Strafe wegen Diskriminierung eines Homosexuellen

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Der Fall des Italieners Danilo Giufffrida könnte unterhaltsam sein, handelte es sich nicht um eine Diskriminierung. Ein Gericht entschied, dass die Regierung 100.000 Euro auf sein Konto zahlen muss.

Obwohl er keine Verkehrssünden begangen hatte, musste er die Fahrprüfung wiederholen. Er bestand sie ein zweites Mal und klagte. “In meiner Familie und in der Gesellschaft hatte ich nie Schwierigkeiten. Doch nach dem Vorfall fühlte ich mich wie ein Mensch zweiter Klasse”, so Giuffrida.

Bei der Musterung hatte er erklärt, dass er homosexuell sei. Das Verteidigungsministerium gab die Information an das Transportministerium weiter und dieses entzog ihm den Führerschein. Begründung: Als Homosexueller sei er psychisch gestört. Nun zahlt der Staat die Entschädigung.