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60. Flugschau von Farnborough eröffnet

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60. Flugschau von Farnborough eröffnet

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Die Luftfahrschau in Farnborough bei London begeht ihr 60. Jubiläum in schwierigen Zeiten für die internationale Branche angesichts der gegenwärtigen Rekordpreise für Treibstoff. Mehr als 1.500 Aussteller aus 39 Ländern nehmen an der Ausstellung teil und schon am ersten Tag wurde eine Vielzahl von Geschäften gemeldet. FlyDubai, ein Billiganbieter mit Sitz in den Vereinigten Emiraten, meldete den Kauf von 54 Boeing 737-800 für den Preis von 2,5 Milliarden Euro.

Der Chef der Fluggesellschaft, Scheich Ahmed Bin Said al-Maktoum, erklärte im Gespräch mit EuroNews die Konsequenzen der hohen Treibstoffpreise für die Luftfahrt: “Es ist ein Problem, das jede Fluglinie in der Welt betrifft. Die einzige Antwort ist ein Anstieg der Flugpreise, nur so können die Fluggesellschaften im Geschäft bleiben.”

Ebenfalls im Golf ansässig ist der zweite Großkunde, der in Farnborough Aufträge bekannt gab. Etihad aus Abu Dhabi hat einen der umfangreichsten Verträge in der Geschichte der zivilen Luftfahrt abgeschlossen — 205 Bestellungen und Optionen für Flugzeuge im Wert von 27 Milliarden Euro.

Farnborough ist aber auch für Flugakrobatik bekannt. So sah man hier zum ersten Mal am europäischen Himmel die Lockheed Martin F-22 Raptor, das amerikanische Jagdflugzeug, das nun zum ersten Mal den Atlantik überquert hat.