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Eiszeit zwischen Israel und Syrien dauert auch nach Mittelmeergipfel an

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Eiszeit zwischen Israel und Syrien dauert auch nach Mittelmeergipfel an

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Beim Mittelmeergipfel war er der heimliche Star: der syrische Präsident Baschar al-Assad, der in Paris sein Comeback auf der internationalen Bühne feierte. Ein Treffen zwischen Assad und dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert allerdings gab es nicht, nicht beim Gipfel und auch nicht bei den Feiern anlässlich des 14. Juli einen Tag später. Zwar begrüßten sowohl Olmert als auch Assad auf der Ehrentribüne die anderen Gäste – aber einander ignorierten sie.

Syrien und Israel befinden sich nach wie vor im Zustand des Kalten Krieges. Und die ablehnende Haltung beider Politiker lässt nichts Gutes hoffen für die direkten Gespräche, die Israel mit Syrien aufnehmen will. Die Anwesenheit Assads auf der Ehrentribüne stieß auch anderswo auf Proteste: Die Organisation “Reporter ohne Grenzen” kritisierte, dass einer der schlimmsten Diktatoren des Nahen Ostens gefeiert werde, als wäre er ein Demokrat.