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Fusion am Biermarkt: InBev stiegt zur neuen Nummer eins auf

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Fusion am Biermarkt: InBev stiegt zur neuen Nummer eins auf

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In der internationalen Bierbranche entsteht ein neuer Weltmarktführer. Der belgisch-brasilianische Brauriese InBev übernimmt den amerikanischen Bierkonzern Anheuser-Busch und steigt damit zur Nummer eins auf.

Der neue Konzern soll Anheuser-Busch InBev heißen und von InBev-Chef Carlos Brito geführt werden. Rund 300 Getränkemarken sind künftig unter einem Dach vereint, so die InBev Marken Stella Artois, Franziskaner und Löwenbräu sowie die Anheuser-Busch-Biere Bud und Bud Light.

Die Führung von Anheuser-Busch hatte sich lang gegen die Übernahme gewehrt und das erste Angebot von InBev über 29 Milliarden Euro abgelehnt. Der zweiten Offerte über 33 Milliarden Euro stimmte das US-Unternehmen dann allerdings zu.

Der gemeinsame Konzern soll pro Jahr rund 460 Millionen Hektoliter Bier produzieren. Die noch ausständige Zustimmung der Aktionäre sowie der Wettbewerbsbehörden gilt nur mehr als Formsache.