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Gasprom spricht mit Iran über Zusammenarbeit

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Gasprom spricht mit Iran über Zusammenarbeit

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Eine russische Delegation hat in Teheran Gespräche über eine mögliche gemeinsame Erschließung von Öl- und Gasquellen mit dem Iran aufgenommen. Der Präsident des russischen Konzerns Gazprom, Alexei Miller, traf unter anderem mit Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zusammen. Iranische Nachrichtenagenturen berichteten, Ahmadinedschad habe sich dahingehend geäußert, dass er die Zusammenarbeit mit Russland im Hinblick auf die Enegiepolitik so gut es gehe auszubauen wünsche. Bei den dreitägigen Gesprächen geht in erster Linie um die Gasfelder in Süd-Pars.

Der Besuch von Gasprom-Chef Miller erfolgt nur wenige Tage nach dem Rückzug des französischen Konzerns Total aus dem Projekt. Total hatte seit 2006 mit dem Iran über die Vorkommen Gespräche geführt, sich kürzlich aber mit dem Argument zurückgezogen, die politische Situation erlaube es derzeit nicht, im Iran zu investieren.

Das iranische Energieministerium bekräftigte, dass nach seiner Auffassung Total nicht mehr im Geschäft sei. Vor allem die USA verstärken derzeit ihren Druck auch auf westliche Unternehmen, um den Iran politisch zu isolieren und von seinem vermeintlichen Bestreben abzubringen, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen.

Der Iran wiederum benötigt westliche Technologie, um die Gasvorkommen in Süd-Kars erschließen und vermarkten zu können.