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Kein völliger Schutz, aber bessere Etikettierung: Sonnenschutzmittel auf Druck aus Brüssel eindeutiger gekennzeichnet

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Kein völliger Schutz, aber bessere Etikettierung: Sonnenschutzmittel auf Druck aus Brüssel eindeutiger gekennzeichnet

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Auch wenn der Sommer mancherorts noch zu wünschen übrig lässt: Die Etikettierung der Sonnenschutzmittel zumindest hat sich in diesem Jahr nach Ansicht der EU-Kommission verbessert. Auf ihren Druck, doch ohne gesetzlichen Zwang verzichten viele Hersteller nun auf irreführende Angaben wie “vollständiger Schutz”. Zudem sollen sie standardisierte Angaben über die Wirkkraft ihres Produkts von “schwach” bis “sehr hoch” machen.

Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva bekräftigt, dass die Leute klare Informationen bräuchten, keine irreführenden. Und in der Hinsicht sei der Aufdruck “100prozentiger Schutz” schlicht nicht wahr. Die Menschen sollten wissen und sich bewusst darüber sein, auf welcherart Schutz sie sich bei den Sunblockern verlassen können.

Gemäß den Empfehlungen aus Brüssel sollen die Hersteller nicht nur den Schutzfaktor gegen Sonnenbrand durch UVB-Strahlen angeben, sondern auch den vor UVA-Strahlen, die für vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs verantwortlich sind. Bei allem Schmieren: Vollständigen Schutz bietet kein Produkt. Das beste bleibt, sich gut bedeckt im Schatten aufzuhalten.