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Bush: US-Wirtschaft in "schwieriger Phase"

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Bush: US-Wirtschaft in "schwieriger Phase"

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Durch die anhaltende Immobilienkrise sieht US-Präsident George W. Bush die Wirtschaft in einer schwierigen Phase. Die ökonomischen Fundamente seien jedoch in Ordnung, so Bush im Weissen Haus.

Als wichtigen Beitrag wertete er die geplante staatliche Unterstützung für die Baufinanzierer Fanny Mae und Freddie Mac. Er rief den Kongress auf, nun rasch zu handeln und dafür die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen.

Zeitgleich warnte Notenbankchef Ben Bernanke vor vor einer weiteren Konjunkturabschwächung.
Inflation und Kreditkrise stellten erhebliche Risiken für das Wachstum dar, sagte er vor einem Sentsausschuss. Die Finanzmärkte tünden weiterhin unter Stress. Deswegen bleibe es oberste Priorität der Fed, den Märkten bei ihrer Rückkehr zur Normalität zu helfen.

Neben den Finanzmärkten ist derzeit auch die Industrie das Sorgenkind der US-Wirtschaft. Der Autoriese General Motors weitete sein Sparprogramm massiv aus.

So sollen weitere tausend der noch rund 32.000 Angestellten-Jobs in den USA wegfallen. Ausserdem wurden jegliche Dividenden gestrichen.