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Polen will Pläne für Werftenumstrukturierung vorlegen

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Polen will Pläne für Werftenumstrukturierung vorlegen

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Polen hat angeboten, bis zum 12. September einen von der EU Kommission geforderten Plan für den Umbau seiner Werften vorzulegen. Die Regierung reagiert damit auf die Drohung der EU, auf der Rückzahlung von Subventionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zu bestehen. Dies würde für die Werften in Gdansk, Szczecin und Gdynia den Bankrott bedeuten.

Ministerpräsident Donald Tusk kündigte nun an, innerhalb der nächsten drei Monate eine vollständige Dokumentation der geplanten Umstrukturierung der Betriebe vorzulegen.

Die EU betrachtet die von der polnischen Regierung an die Werften gezahlten Subventionen als marktverzerrend und damit illagal. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes wird der Kommission am Mittwoch ihre Entscheidung über die Zukunfunt von zwei der Betriebe zur Beratung vorlegen.

Mehr als 15.000 Menschen sind in Polens historischen Werften beschäftigt.