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Razzien in Spanien gegen Steuerhinterzieher

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Razzien in Spanien gegen Steuerhinterzieher

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In Spanien geht die Polizei mit mehreren großangelegten Razzien gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche vor. In Madrid, in Málaga und Barcelona wurden Wohnungen durchsucht. Gegen 60 Verdächtige wurden Ermittlungen eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, mehr als 200 Millionen Euro am spanischen Fiskus vorbei nach Liechtenstein geschleust zu haben.

Wie bereits im Februar in Deutschland konzentrieren sich die Ermittlungen auf Steuersünder, die dies mit Hilfe von Liechtensteiner Stiftungen versuchten. Die Affäre brachte damals den deutschen Postchef Klaus Zumwinkel zu Fall. Der Skandal weitete sich anschließend auf mehr als zehn Länder aus.

Die Liechtensteiner Bank LGT – im Eigentum der Fürstenfamilie – war ins Zwielicht geraten, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter sensible Kundendaten unter anderem an den deutschen Bundesnachrichtendienst verkauft hatte.