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Flugzeugmesse wird ökologisch

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Flugzeugmesse wird ökologisch

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Auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse im englischen Farnborough bei London stellen 1.500 Hersteller aus.
Am dritten Tag stehen vor allem Umweltfragen und wirtschaftliche Probleme im Mittelpunkt des Interesses. Alle müssen sich damit befassen. Flugzeugkonstrukteure, Motorenbauer, Fluggesellschaften. Sie alle stehen in der Kritik in Sachen Umweltschutz.
Denn ihre Flieger tragen mindestens mit 2 Prozent zur Klimaerwärmung bei. Und ihr CO-2 Ausstoß wird sich in den nächsten Jahren noch erheblich erhöhen.
Alle Welt macht jetzt Vorschläge, wie das Klima noch vor dem Kollaps bewahrt werden kann.
Airbus hat eine Absichtserklärung der Vereinten Nationen zur biologischen Vielfalt unterzeichnet. Airbus will Maßnahmen unterstützen, die bei Jugendlichen das Umweltbewußtsein schärfen.
Boeing versucht den Ausstoss von Treibhausgasen aus ihren Maschinen um 25 Prozent in den nächsten 5 Jahren zu senken.
Boeings Vorstandsvorsitzender Scott Carson sagt:
“ Die Weltwirtschaft steht auf dem Prüfstand. Einmal wegen der hohen Benzinpreise, aber auch wegen anderer Einflüsse. Lebensmittel und Energievorräte dieser Welt sind endlich. Das ist die Herrausforderung. Wir können uns der Umweltfrage verweigern. Wir können uns aber auch davon stimulieren lassen und einen technologischen Wandel vollziehen, der unser Industriezeitalter nachhaltig verändert.”
Die Farnborough Luftfahrtschau ist vor allem dazu da Geschäfte zu machen. Flugzeuge zu kaufen und zu verkaufen. So hat die südkoreanische Fluglinie Asiana Airlines 30 Maschinen vom Typ A350XWB beim europäischen Flugzeugbauer Airbus bestellt.