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Streik im öffentlichen Dienst in Großbritannien

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Streik im öffentlichen Dienst in Großbritannien

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Ein Streik von mehreren hunderttausend Beschäftigten hat in England, Wales und Nordirland weite Teile des öffentlichen Dienstes lahmgelegt. Betroffen sind unter anderem Schulen, die Müllabfuhr, Bürgerämter, Bibliotheken und die Küstenwache. Die Beschäftigen halten die angebotene Lohnerhöhung von 2,45 % für nicht ausreichend: “Jeder hat es schwer, aber letztendlich, müssen wir unsere Kinder ernähren. Und mit zu niedrigen Löhnen können wir es nicht”, begründet eine Streikende.

Die Kommunen verweisen auf knappe Kassen:von den Streikenden geforderte 6 % ige Lohnerhöhung sei nicht finanzierbar: “Wir haben ein faires, realistisches Angebot unterbreitet, das an die Grenzen unserer finanziellen Möglichkeiten geht. Wenn wir mehr zahlen, dann müssen wir Dienste einstellen, Arbeitsplätze abbauen und die Steuern erhöhen”, stellt John Ransford vom Gemeindeverband fest.

Die Streikenden begründen ihre Forderung nach 6 % mit den drastisch gestiegenen Lebenshaltungskosten. Das Angebot der Arbeitgeber bedeute real eine Lohnkürzung.