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Übernahmeschlacht um Continental

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Übernahmeschlacht um Continental

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Der Reifenhersteller Continental hat das Übernahmeangebot der Schaeffler-Gruppe abgelehnt. Der fränkische Familienkonzern hatte
11,2 Milliarden Euro für den viertgrößten Autozulieferer der Welt geboten. Die Conti-Spitze kündigte energische Gegenwehr an. Der Ton in dem Übernahmekampf hat sich merklich verschärft

SOT Manfred Wennemer Vorstandsvorsitzender
“ Ich betrachte das Vorgehen der Schaeffler-Gruppe und die Art und Weise, wie sie hier vorstellig geworden ist, als egoistisch, selbstherrlich und verantwortungslos. Der Vorstand kann nicht akzeptieren, dass die Rechte unserer Aktionäre mit Füssen getreten werden.”

Schaeffler bietet den Conti-Aktionären 69,37 Euro pro Aktie. Dies spiegelt nicht den Wert des Unternehmens wieder, hieß es bei Continental.
Der Reifenhersteller wollte, daß die Schaeffler-Gruppe mit 20 Prozent am Unternehmen beteiligt wird. Doch Schaeffler bestand auf einer Kontrollbeteiligung von mehr als 30 Prozent.