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EU will Erfolg bei Welthandelskonferenz.

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EU will Erfolg bei Welthandelskonferenz.

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In der kommenden Woche beginnt in Genf die Welthandelskonferenz und die Europäischen Union hat Kompromissbereitschaft signalisiert. Die sogenannte Doha-Runde der Welthandelsorganisation WTO soll Handelshemmnisse wie etwa Zölle beseitigen.
WTO Generaldirektor Pascal Lamy hat vor dem Treffen an den Einigungswillen der rund 30 Nationen appelliert. Die Kommission vertritt Europa in Handelsfragen.

“ Die Chancen für einen Durchbruch sind groß, aber er ist noch nicht geschafft.”

Seit sieben Jahren wird diskutiert. Vor allem die armen Länder sollen vom freien Handel profitieren. Angesichts der gegenwärtigen Risiken für die Weltwirtschaft wie die hohen Energie- und Nahrungsmittelpreise sowie steigende Inflationsraten, muß ein Erfolg her. Ratspräsident Sarkozy hat Mandelson vorgeworfen, europäische Interessen nicht hart genug zu vertreten.

EU-Kommissar Peter Mandelson sagt: “ Es ist nicht das erste Mal in meiner politischen Laufbahn, daß ich unfair beschuldigt werde. Und ich vermute, es wird auch nicht das letztemal gewesen sein.”

Um ihren guten Willen zu zeigen, hat die EU angeboten, die Einfuhrzölle auf Bananen drastisch zu senken. Sie sollen bis 2015 von bisher 176 Euro je Tonne auf 116 Euro sinken. Das ist den ärmeren Ländern aber viel zu wenig.