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Markt für Privatjets in Europa wächst

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Markt für Privatjets in Europa wächst

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Geschäftsleute, Unternehmer und nicht zuletzt die Reichen und Schönen nutzen Privatjets. Verspätungen, die bei Linienflügen oft in Kauf genommen werden müssen, können damit vermieden werden und – das ist keine Frage – die kleinen, luxuriös ausgestatteten Flieger sind und waren immer auch ein Zeichen für Exklusivität. Eine ganze Reihe von Herstellern zeigt bei der Messe im britischen Farnborough ihre Modelle.

Der Markt dafür wächst, was angesichts der hohen Treibstoff-Preise erstaunlich ist. Wer nicht zu den Superreichen zählt und trotzdem auf den Privatjet nicht verzichten will, kann sich nun für den so genannten Very Light Jet entscheiden. Es handelt sich um Maschinen mit nur vier bis fünf Plätzen, die von einem einzigen Piloten geflogen werden können. Billig sind sie freilich nicht. Die Cessna Mustang beispielsweise kostet zwei Millionen Euro.

“Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien sind die größten Abnehmer in der EU, doch wir haben auch eine Reihe von Maschinen auf dem Balkan, im früheren Jugolawien verkauft”, so Trevor Esling, der stellvertretende Handelschef von Cessna. Insbesondere in Europa erfreuen sich die Very Light Jets eines guten Erfolgs. Wir wollten wissen, wer die typischen Käufer sind.

“Darunter sind Leute, die nie ein Flugzeug besaßen, doch ein Blick auf das Verhältnis zwischen Euro und Dollar zeigt, dass der Zeitpunkt für einen Kauf günstig ist. Insbesondere in osteuropäischen Ländern gibt es immer mehr Leute, die sich zum Kauf ihres ersten Jets entscheiden.” Sieht man vom günstigen Dollarkurs ab, so ist der Zeitpunkt für den Kauf eines Privatjets nicht der beste. Dessen ungeachtet nimmt die Zahl der Menschen zu, die bereit sind, ihre Reisegewohnheiten zu ändern.