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EU lehnt Zugeständnisse bei WTO-Verhandlungen ab

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EU lehnt Zugeständnisse bei WTO-Verhandlungen ab

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Drei Tage vor Beginn der Welthandelsgespräche in Genf sind die europäischen Fachminister am Freitag zu letzten Beratungen in Brüssel zusammengetroffen. Es seien noch erhebliche Hindernisse zu überwinden, bevor die 30 wichtigsten Handelsnationen zu einer Einigung kommen könnten, sagte der deutsche wirtschaftsstaatssekretär, Bernd Pfeiffenbach.

Der irische Europaminister, Dick Roche, erläuterte die Verhandlungsschwerpunkte seines Landes: “Die Landwirschaft ist für Irland von ganz besonderer Bedeutung und kann nicht Gegenstand von Kompromissen sein.”

Peter Mandelson, der EU-Handelskommissar und Verhandlungsführer aller 27 Mitgliedstaaten, sagte, Europa werde in Genf darauf drängen, dass aufstrebende Volkswirtschaften wie Indien und Brasilien die Einfuhrzölle für Industriegüter senkten.

Die französische Außenhandelsministerin Anne-Marie Idrac sagte weitere Zugeständnisse an die Schwellenländer seien nicht möglich. “Wir haben keinen weiteren Spielraum für Manöver, weil wir nicht noch weiter nachgeben können”, sagte Idrac. “In unseren Gesprächen haben wir auf einer Reihe von Gebieten unsere Position geklärt. Es kann keine weiteren Zugeständnisse geben.”

Die Verhandlungen im Rahmen der Doha-Runde der Welthandelsorganisation laufen bereits seit 2001