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Gute Bilanz für Airbus in Farnborough

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Gute Bilanz für Airbus in Farnborough

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Der europäische Flugzeugbauer Airbus kann mit der Bilanz der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough zufrieden sein: Es gingen feste Aufträge für insgesamt 247 Maschinen ein. Damit steigt die Zahl der in diesem Jahr bereits vorliegenden Bestellungen auf 730. Für das Gesamtjahr peilt die Tochter des Luffahrt- und Rüstungskonzerns EADS 850 Flugzeuge an. “Trotz der hohen Treibstoff-Preise ist dies ein gutes Jahr für den Verkauf von Flugzeugen”, so Verkaufschef John Leahy. “Obwohl es Fluggesellschaften gibt, die mit diesen Preisen Geld verlieren. Die alten Maschinen müssen ersetzt werden. Weltweit gibt es heute etwa 16000 Flugzeuge, mit mehr als einhundert Plätzen. 3000 davon sind technisch alt, sie verbrauchen eine Menge Treibstoff, sie sind älter als 20 Jahre. Bei Treibstoffpreisen von mehr als 140 Dollar pro Barrel müssen diese Maschinen ersetzt werden.”

Airbus und der amerikanische Erzrivale Boeing sammelten in Farnborough vor allem Aufträge aus dem arabischen und dem asiatischen Raum. Doch nicht nur die Treibstoffpreise, auch die Dollarschwäche macht Airbus zu schaffen. “Jedesmal wenn der Dollar um zehn Cent schwächer wird, kostet uns das eine Milliarde Euro pro Jahr. Das bedeutet, dass wir Kosten reduzieren und mehr Komponenten für Dollar einkaufen müssen.” Auch teilte Airbus in Farnborough mit, in knapp drei Jahren bis zu vier Großraumflieger vom Typ A380 pro Monat bauen zu können. Bei dem Prestigeobjekt kämpft Airbus seit langem mit Lieferproblemen, die EADS immer wieder in die roten Zahlen gedrückt haben.