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Milliarden-Verluste bei Citigroup und Merrill Lynch

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Milliarden-Verluste bei Citigroup und Merrill Lynch

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Der von der Kreditkrise schwer getroffene US-Finanzkonzern Citigroup hat nach erneuten Abschreibungen zum dritten Mal in Folge einen Milliardenverlust erlitten. Die zu den größten amerikanischen Banken zählende Citigroup batte bereits in den zwei Quartalen zuvor Verluste von umgerechnet 9,5 Milliarden Euro angehäuft. Zur Bewältigung der Probleme durch die Finanzkrise trennt sich der Konzern derzeit von Unternehmensteilen im Gesamtwert von rund 250 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal betrug der Verlust umgerechnet 1,6 Milliarden Euro. Die Märkte reagierten erleichtert, denn Fachleute hatten mit größeren Verlusten gerechnet.

Tiefer allerdings ist mit umgerechnet zwei Komma neun Milliarden Euro das Minus der US-Investmentbank Merrill Lynch im zweiten Quartal. Binnen vier Quartalen summieren sich die Verluste der drittgrößten US-Investmentbank auf umgerechnet 12 Milliarden Euro. Merril-Lynch-Chef John Thain verschaffte der Bank frisches Kapital und streicht derzeit mehr als 4000 der Ende 2007 noch rund 63000 Stellen.