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Nahrungsmittelkrise: EU plant Milliardenhilfe für Afrika


Redaktion Brüssel

Nahrungsmittelkrise: EU plant Milliardenhilfe für Afrika

Die EU-Kommission hat beschlossen, Ländern in Afrika im kommenden Jahr mit einer Milliarde Euro zu helfen, um die Auswirkungen der weltweiten Nahrungsmittelkrise zu mildern. Das Geld soll für Dünger und Saatgut sowie Kredite für Bauern genutzt werden, um die Agrarproduktion zu erhöhen.

Die Mittel sollen aus ungenutzten Agrarsubventionen der EU genommen werden. Mehrere Mitgliedstaaten haben die Legalität dieser Art der Finanzierung in Frage gestellt. Deutschland lehnt den Plan ab. Das Bundeslandwirtschaftsministerium warnte vor einer Zweckentfremdung von EU-Geldern und besteht darauf, dass ungenutzte Mittel in die nationalen Kassen zurückgeführt werden.

Sämtliche EU-Mitgliedstaaten und das Europaparlament müssen dem Plan zur Soforthilfe in Afrika zustimmen.

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