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Brown verspricht Palästinensern zusätzliche Hilfe

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Brown verspricht Palästinensern zusätzliche Hilfe

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Der britische Premierminister Gordon Brown hat den Palästinensergebieten knapp 40 Millionen Euro zusätzlicher Hilfe versprochen. Bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Bethlehem forderte er erneut einen israelischen Siedlungsstopp. Ziel eines Friedensabkommens müsse ein lebensfähiger Palästinenserstaat an der Seite eines sicheren Israels sein.

Brown hatte im vergangenen Herbst ein Programm zur wirtschaftlichen Entwicklung der Palästinensergebiete vorgestellt – für ihn eine Vorbedingung für Frieden. Es ist Browns erste Nahost-Visite als Regierungschef.

Am Morgen hatte der Premier, wie alle ausländischen Staatsgäste, mit seiner Frau die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem besucht. In der dazugehörigen “Halle der Namen” liegen Unterlagen der namentlich bekannten Opfer des Judenmords. Fast 600 Fotos und Namen blicken auf die Besucher herab.

Anschließend traf Brown in Jerusalem mit Israels Staatspräsidenten Simon Peres zusammen. Auch ein Gespräch mit Regierungschef Ehud Olmert war geplant. Dabei soll es neben den Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und Syrien auch um das iranische Atomprogramm gehen. Am Montag wird Brown als erster britischer Premier eine Rede vor der Knesset halten.