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ETA-Sprengstoffanschläge an nordspanischer Küste

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ETA-Sprengstoffanschläge an nordspanischer Küste

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Vier Sprengstoffanschläge haben in Ferienorten Nordspaniens Angst und Schrecken verbreitet. Ein Anrufer hatte namens der baskischen Untergrundorganisation ETA vor den Explosionen gewarnt. So konnte die Polizei die Gebiete rechtzeitig räumen. Zudem waren wegen schlechten Wetters nur wenige Menschen an den Stränden.

Eine Frau wurde nach offiziellen Angaben leicht verletzt, eine weitere erlitt einen Panikanfall.
Die Orte der Explosionen liegen nicht weit vom Baskenland entfernt. Der erste Sprengsatz detonierte auf der Strandpromenade von Laredo in der Mittagszeit; Explosionen an einem weiteren Strand und auf einem Golfplatz folgten innerhalb weniger Stunden.

Die Ermittler sind überzeugt, dass die ETA eine Sommer-Offensive in Urlaubsgebieten begonnen hat, um in der Hauptsaison den Tourismus als einen der wichtigsten Wirtschaftszweige Spaniens zu treffen.

Erst im Mai hatte die ETA mit einer neuen Offensive gedroht. Damals war der mutmaßliche oberste Anführer der Organisation in Frankreich gefasst worden. In den vergangenen Wochen verübte die ETA mehrere Anschläge im Baskenland, bei denen jedoch niemand verletzt wurde.