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Im Irak entführter britischer Soldat beging angeblich Selbstmord

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Im Irak entführter britischer Soldat beging angeblich Selbstmord

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Ein im Irak entführter britischer Soldat soll in der Geiselhaft Selbstmord begangen haben.
Eine militante schiitische Gruppe übermittelte ein Videoband, auf dem eine andere Geisel die britische Regierung aufruft, sich mehr um die Freilassung der Entführten zu emühen. Das Band wurde über einen Mittelsmann in Bagdad einer britischen Zeitung zugeleitet. Die Gruppe teilt mit, eine Geisel namens Jason habe sich im Mai das Leben genommen. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Jahr lang in Geiselhaft. Insgesamt fünf Briten waren im vergangenen Jahr im irakischen Finanzministerium entführt worden.

Der britische Premierminister Gordon Brown sagte, die Bemühungen um ihre Freilassung liefen auf Hochtouren. Brown befindet sich derzeit auf einer Nahostreise. Er habe die Entführung auch während seines Besuchs in Bagdad beim irakischen Premierminister Nuri al-Maliki zum Gespräch gebracht, betonte Brown. Er hatte in Bagdad bekräftigt, dass vor dem endgültigen Abzug der Briten aus dem Irak noch mehrere Ziele erreicht werden sollten. In der kommenden Woche will Brown vor dem Unterhaus in London eine Erklärung zum künftigen britischen Engagement im Irak abgeben.