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Alitalia: Lösung offenbar in Sicht

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Alitalia: Lösung offenbar in Sicht

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Bei der Rettung der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia gibt es Fortschritte. Laut Medienberichten hat die Großbank Intesa San Paolo acht Unternehmen und Geschäftsleute gefunden, die ihr Geld investieren wollen. Die Regierung in Rom will die Meldungen, weder bestätigen noch dementieren. Industrieminister Claudio Scajola sagte nur, er glaube man sei kurz davor Alitalia mit italienischem Kapital zu retten. Dies sei für ein Land der Bedeutung Italiens nur angemessen.

In den Medien wurde spekuliert, das Konsortium solle 800 Millionen Euro sofort bezahlen. Über die gleiche Summe solle dann nochmal ein Kredit aufgenommen werden. Die Intesa San Paolo suche noch andere Banken als Partner. Zum Konsortium soll auch die private Fluggesellschaft Air One gehören. Die neue Gesellschaft könnte dann “Alitalia-Air One” heißen.

Die Gewerkschaften sind über die Pläne nicht erfreut. Denn 6.000 Stellen könnten der Privatisierung zum Opfer fallen. Sie drohten schon mit Streikaktionen, sollte es zu massiven Stellenkürzungen kommen.