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Europa verschärft Sanktionen gegen Simbabwe.

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Europa verschärft Sanktionen gegen Simbabwe.

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Die Europäische Union hat ihre Sanktionen gegen Simbabwe verschärft, obwohl Regierung und Opposition zusammenarbeiten wollen.

Die Liste der unerwünschten Simbabwer, die nicht nach Europa reisen dürfen ist von 130 auf 166 erhöht worden. Der Druck auf das Land müsse aufrechterhalten bleiben, findet der EU-Ratspräsident und französischer Außenminister Bernard Kouchner. Er sagte: “ Simbabwe hat mit diesen langen Prozess begonnen. Das ist besser als nichts. Meine Freunde und ich hoffen, daß Tsvangirai Ministerpräsident wird. Er hat in der zweiten Runde 47 Prozent der Stimmen erhalten. Niemand ist geeigneter als er, Ministerpräsident zu sein.”

Oppositionsführer Morgan Tsvangirai war in der zweiten Runde der Präsidentenwahl nicht mehr gegen Robert Mugabe angetreten, weil gegen seine Anhänger massiv Gewalt ausgeübt wurde.

Die Europäische Union erkennt das Regime des greisen Diktators Mugabe nicht an. Russland und China haben im UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen Simbabwe abgelehnt.
Inzwischen gibt Simbabwes Zentralbank 100-Milliarden-Dollarscheine in Umlauf, weil die Hyperinflation in dem afrikanischen Krisenstaat auf die Weltrekordhöhe von 2,2 Millionen Prozent gestiegen ist.

Der Gegenwert der neuen 100-Milliarden-Dollar-Note entspricht dem von vier Apfelsinen.