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Der deutsch-französischen Brigade wird noch nicht der Dolchstoß versetzt

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Der deutsch-französischen Brigade wird noch nicht der Dolchstoß versetzt

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Nach einem Vorstoß Berlins, deutsche Truppen im Nachbarland zu stationieren, denke Frankreich wieder über den Erhalt der Zwei-Länder-Einheiten mit 5.400 Mann nach, hieß es aus Paris.

Ursprünglich sollten den Sparplänen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy auch die Kasernen der deutsch-französischen Brigade in Donaueschingen und Immendingen zum Opfer fallen.

Dahingegen will die Regierung in Paris an der Schließung von 83 Kasernen und Stützpunkten in Frankreich festhalten.

Für die betroffenen Gebiete bedeutet dies finanzielle Verluste. Ein Mann auf der Straße in Cambrai im Norden Frankreichs sagt: “Für unsere Stadt, für die Geschäfte, die Wirtschaft ist das eine Katastrophe, dass die Soldaten gehen.”

Auch das letzte rein-französische Bataillon auf deutschem Boden ist von den geplanten Veränderungen betroffen: Das 16. Jägerbataillon, das im rheinland-pfälzischen Saarburg stationiert ist, wird ins Elsass verlegt.