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Diplomatische Krise zwischen Libyen und der Schweiz spitzt sich zu

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Diplomatische Krise zwischen Libyen und der Schweiz spitzt sich zu

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Die nationale libysche Seefrachtgesellschaft hat ihre Erdöllieferungen an die Schweiz gestoppt. Damit reagiert Tripolis auf die vorübergehende Festnahme eines Sohnes des Revolutionsführers Muammar al Gaddafi. Ein Schock für die Schweiz, denn Lybien ist der wichtigste Rohöl-Lieferant des Landes. Tripolis drohte aber noch mit weiteren Vergeltungsmaßnahmen, sollte sich die Schweiz nicht entschuldigen. Vor der Schweizer Botschhaft in Tripolis kam es zu Protesten.

Gaddafis Sohn Hannibal war vor zehn Tagen zusammen mit seiner schwangeren Frau in Genf festgenommen worden. Sie sollen zwei Hausangestellte körperlich misshandelt haben.
Beide bestreiten die Vorwürfe. Gaddafis Sohn musste dennoch zwei Tage ins Gefängnis. Er kam erst gegen eine Kaution von mehr als 300.000 Euro frei.