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Schweres Erdbeben im Norden Japans

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Schweres Erdbeben im Norden Japans

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Die japanische Regierung hat einen Krisenstab für die Erdbebenregionen im Norden der Insel eingerichtet. Bei dem schweren Beben der Stärke 6,8 sind mindestens 130 Menschen verletzt worden. Die folgenden Nachbeben verloren aber bereits an Stärke. Über 10.000 Haushalte blieben stundenlang ohne Strom. In vielen Häusern barsten die Scheiben, vielerorts platzten die Wasserleitungen. Das Beben sorgte außerdem für einige Erdrutsche. Der Schaden hielt sich allerdings noch in Grenzen, da sich das Zentrum des Bebens in rund 100 Kilometern Tiefe unter dem Meeresboden befand.

Es ist das jüngste Ereignis in einer Serie von Erdbeben. Betroffen waren die spärlich besiedelten Bergregionen von Iwate und Aomori.
Experten reisten bereits vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Zugstrecken sollen auf mögliche Schäden untersucht werden.