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Erneute Schlappe für Gordon Brown

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Erneute Schlappe für Gordon Brown

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Großbritanniens Premierminister Gordon Brown hat erneut eine herbe Niederlande einstecken müssen. Bei dem Votum in Schottland für das britische Unterhaus verlor die Labour-Partei einen ihrer sichersten Sitze an die schottischen Nationalisten. Doch Brown macht auch andere Gründe für das Scheitern aus. “Es tut mit leid, dass wir verloren haben. Wir müssen zuhören und die Sorgen der Menschen verstehen. Ich weiß um die Schwierigkeiten, wie die steigenden Benzinpreise und Lebensmittelpreise, mit denen die Bürger klar kommen müssen.”

John Mason ging als Sieger der Nachwahl in Ost-Glasgow hervor. Zwar unterlag Labour-Kandidatin Margaret Curran nur knapp. Zuvor hatte aber Labour dort eine kompfortable Mehrheit gehalten. Für SNP-Kandidat John Mason ist sein Sieg deshalb nicht nur ein politisches Erdbeben – es sei jenseits der Richterskala. Dieser Sieg sei einzigartig und das Beben bis nach Westminster zu spüren.

Immer mehr werden Stimmen laut, die Konsequenzen von Brown fordern. So auch der Chef der Konservativen, David Cameron, der Brown aufrief, Parlamentswahlen auszurufen. Denn er bezweifelt, dass es die nächsten 18 Monate so weiter gehen könne. Bis Mai 2010 hat Brown noch Zeit, Parlamentswahlen anzusetzen. Der Premierminister steckt seit Monaten im Umfragetief.