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Kubaner gedenken Angriffs auf Moncada-Kaserne

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Kubaner gedenken Angriffs auf Moncada-Kaserne

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Die Kubaner begehen an diesem Samstag den 55. Jahrestag des historischen Angriffs auf die Moncada-Kaserne. Am 26. Juli 1953 versammelte Fidel Castro knapp 130 bewaffnete Frauen und Männer um sich. Sie sollten die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba stürmen, die seinerzeit mit 800 Soldaten besetzt war. Der Angriff auf die Kaserne gilt als Beginn vom Ende der Dikatur von Fulgencio Batista. Ein Lehrer sagte, für das Volk symbolisiere dieser Tag einen Prozess der damals begonnen und bis heute nicht geendet habe. Er stehe für den Aufbau und den Erhalt des Sozialismus. Die Erstürmung der Moncada-Kaserne scheiterte, sechs Angreifer und 16 Soldaten wurden getötet. Dennoch machte der Angriff Fidel Castro berühmt und sorgte für die Verbreitung seiner Ideen. Erst am 1. Januar 1959 floh Batista aus Kuba. Heute steht Fidel Castros Bruder Raul an der Spitze des Staates.