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Obama mit Brown zusammengekommen

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Obama mit Brown zusammengekommen

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In London ist der Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten, Barack Obama, mit Premierminister Gordon Brown zusammengekommen. Bei den Gesprächen ging es in erster Linie um die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan. Außerdem sprachen sie über die Möglichkeiten, die transatlantische Zusammenarbeit zu verbessern. Obama sagte, er sei wie Brown der Meinung, dass bestimmte Probleme nicht von einzelnen Ländern gelöst werden könnten; etwa der Klimawandel, der Kampf gegen den internationalen Terrorismus oder die Lage auf den internationalen Finanzmärkten. Er hoffe, dass die USA und Großbritannien gemeinsam die Führung übernehmen könnten, um die nötigen Reformen umzsuetzen. Vor seiner Begegnung mit Brown in der Downing Street traf sich Obama in seinem Hotel mit dessen Vorgänger Tony Blair, der jetzt Sonderbeauftragter des Nahost-Quartetts ist. London ist die letzte Station von Obamas Wahlkampftour im Ausland. Auf Obamas kurzem Programm in der britischen Hauptstadt stand auch ein Gespräche mit Oppositionsführer David Cameron, dem Vorsitzenden der Konservativen Partei. Der Besuch in London fand im Gegensatz zur Rede Obamas in Berlin bislang weitgehend hinter den Kulissen statt. Politische Beobachter erwarteten, dass Obama sich gegenüber Brown wie zuvor bereits in Berlin und Paris für ein stärkeres Engagement der Europäer in Afghanistan einsetzen würde. Dies entspreche den Vorstellungen des britischen Premierministers, hieß es in Kommentaren.