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Todesopfer bei Überschwemmungen in Ukraine und Rumänien

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Todesopfer bei Überschwemmungen in Ukraine und Rumänien

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Im Westen der Ukraine sind nach schweren Regenfällen und Überflutungen im mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder. Die Regierung in Kiew sprach von der schwersten Hochwasserkatastrophe seit 100 Jahren. Der rund 1400 Kilometer lange Fluss Dnjestr sei vielerorts über die Ufer getreten und habe Ortschaften überschwemmt, dabei seien Schäden in Höhe von 100 Millionen Euro entstanden. Mehrere Menschen werden noch vermisst, tausende mussten in Sicherheit gebracht werden. Auch in Rumänien hat es bei Überschwemmungen Todesopfer gegeben.

In der nordwestlichen Region Maramures starb eine dreiköpfige Touristenfamilie in den Trümmern einer Holzhütte, die bei einem Erdrutsch nach heftigem Dauerregen eingestürzt war. Nach Angaben der Behörden ertrank dort auch ein 14 Jahre alter Junge. Mindestens 3000 Menschen seien noch von den Fluten eingeschlossen. Landesweit wurden fast 9000 Menschen in Sicherheit gebracht. In Westen und Südwesten Deutschlands wurden bei heftigen Gewittern mehrere Menschen verletzt, es entstanden schwere Schäden.

Besonders stark traf es Nordrhein-Westfalen. In der Region Dortmund standen Wohnsiedlungen unter Wasser und konnten nur noch mit Schlauchboten erreicht werden, berichtete die Feuerwehr. Riesige Hagelkörner beschädigten Autos. Auch in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg liefen wegen des Regens Keller voll, mehrere Straßen wurden unterspült.