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Irak: Selbstmordattentäterinnen reißen 48 Menschen mit in den Tod

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Irak: Selbstmordattentäterinnen reißen 48 Menschen mit in den Tod

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Im Irak haben an einem einzigen Tag vier Selbstmordattentäterinnen mindestens 48 Menschen mit den den Tod gerissen. Im nordirakischen Kirkuk töte eine Frau, die einen Sprengstoffgürtel trug, 22 Teilnehmer einer Kurden-Demonstration. Mehr als 120 Demonstranten, die gegen ein neues Wahlgesetz der Provinz protestiert hatten, wurden verletzt. Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass das Terrornetzwerk al-Qaida hinter dem Anschlag in Kirkuk sowie hinter den Attentaten von Bagdad steht.

Weil es für Frauen leichter ist, die scharfen Kontrollen zu umgehen, hat die Anzahl der Selbstmordattentäterinnen zugenommen. In Bagdad sprengten sich drei Frauen in die Luft und rissen 26 schiitische Pilger mit in den Tod. Mehr als 90 Menschen wurden verletzt.

Die Pilger waren auf dem Weg zum Schrein des Imams Mussa al-Kadhem im Norden der Stadt. Die Schiiten begehen in dem als heilig geltenden Bezirk rund um die Moschee von Kadhemija an diesem Dienstag den Todestag des Imams.