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Mehr als 50 Tote bei Terroranschlägen im Irak

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Mehr als 50 Tote bei Terroranschlägen im Irak

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Im Irak sind bei mehreren Terroranschlägen insgesamt mehr als fünfzig Menschen ums Leben gekommen. In der Hauptstadt Bagdad starben mindestens 28 Menschen und dutzende weitere wurden verletzt, als sich drei Frauen in die Luft sprengten – inmitten von schiitischen Pilgern, die auf dem Weg zum Schrein des Imams Mussa al-Kadhem waren. Die Schiiten begehen an diesem Dienstag den Todestag des Imams im Jahr 799.

Auch im kurdischen Norden des Irak wurde ein Selbstmordanschlag verübt, inmitten einer Demonstration in der Stadt Kirkuk. Anschließend kam es zu einer Schießerei. Mindestens 22 Menschen kamen ums Leben.

Selbstmordanschläge werden im Irak nur selten von Frauen verübt, außer in der Unruheprovinz Dijala, wo dies häufiger vorkommt. Dort richtete die US-Armee vor einigen Tagen eine Frauen-Bürgerwehr ein. Sie soll Frauen aufspüren, die Sprengstoff unter ihren weiten Gewändern tragen.