Eilmeldung

Eilmeldung

PKK im Visier der Ermittler nach Anschlag von Istanbul mit 16 Toten

Sie lesen gerade:

PKK im Visier der Ermittler nach Anschlag von Istanbul mit 16 Toten

Schriftgrösse Aa Aa

Die Kamera eines Mobiltelefons hat den Moment der ersten Explosion in Istanbul festgehalten: Am Sonntagabend kamen in der türkischen Metropole mindestens 16 Menschen ums Leben, als kurz nacheinander zwei Sprengsätze explodierten. Rund 150 Menschen wurden verletzt.

Die Regierung sprach von einem Terroranschlag, doch wer das Attentat verübt habe, sei noch unklar. Die Sicherheitsbehörden vermuteten die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK hinter dem Anschlag.

Vor allem die Methode, erst eine Bombe zu zünden und dann eine zweite, weise auf die PKK hin. Die Explosionen seien innerhalb von zehn bis zwölf Minuten erfolgt, sagte der Gouverneur der Provinz Istanbul, Muammer Güler. Nach der ersten Explosion seien Menschen aus Gebäuden in dem Gebiet herausgetreten, deshalb sei die Zahl der Opfer zweiten Explosion besonders hoch gewesen.

In türkischen Medien wurde aber auch spekuliert, Extremisten aus dem Umfeld der islamisch-konservativen Regierungspartei könnten die Tat verübt haben, wegen des laufenden Verbotsverfahrens gegen die Partei.