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Sonnenmilch: Cremen reicht nicht

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Sonnenmilch: Cremen reicht nicht

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Sommerzeit – Strandzeit. Wer ein Bad in der Sonne nehmen will, sollte sich eincremen. Sonnenschutzmittel sind wichtig und bieten einen gewissen Schutz. Worauf muss man bei der Auswahl achten?

Leicht bekleidet in der Sonne zu liegen bedeutet für viele im Sommer: Urlaub. Doch die Sonne birgt auch Gefahren: Ihr UV-Licht begünstigt Hautkrebs. Jeder Sonnenanbeter sollte sich eincremen. Die Verbraucher haben die Wahl: Cremes oder Sprays, Lichtschutzfaktur 10 oder 20, teuer oder preiswert. Einen kompletten Schutz gibt es laut Experten aber nicht.

Deshalb warnt die Europäische Union pünktlich zum Start in die Sommerferien vor Sonnencremes, die hundertprozentigen Schutz versprechen.
EU-Verbraucherschutz-Kommissarin Meglena Kuneva sagte: “Die Menschen brauchen klare Informationen und keine irreführende Werbung. Der Spruch “völliger Schutz” ist einfach nicht wahr. Die Leute müssen sich auf die Angaben verlassen können.”

Die Höhe des Lichtschutzfaktors ist nicht ausschlaggebend. Der Faktor gibt nur an, wie stark die Creme vor Sonnenbrand schützt, den in erster Linie UVB-Strahlen auslösen. Wichtig sei aber auch der Schutz vor UVA-Strahlen, die das Immunsystem angreifen. EU-Sprecherin Helen Kearns sagte: “Auf die alten Verpackungen wurden zwar klare Informationen über UVB draufgeschrieben, aber nicht über UVA. Die Verbraucher sollten auf dieses neue Logo achten. Es zeigt die richtige Menge des Schutzes gegen UVA und UVB-Strahlen an.”

Und hier noch einige Tipps:

- Während der Mittagszeit (11 bis 15 Uhr) sollte die direkte Sonne gemieden werden

- Tragen Sie besser ein T-Shirt, einen Hut und eine Sonnenbrille

- Kinder sollten nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden.

- Seien Sie großzügig. Die Creme sollte unbedingt in ausreichender Menge, etwa sechs volle Teelöffel aufgetragen werden.