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Inflation in der Eurozone auf neuem Rekordniveau

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Inflation in der Eurozone auf neuem Rekordniveau

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Die Teuerung bleibt das grösste wirtschaftliche Problem in Europa. In der Eurozone kletterte die Inflationsrate im Juli auf den neuen Rekordwert von 4,1 Prozent. Das ist das Ergebnis einer ersten Schätzung der Statistikbehörde Eurostat.

In der Schweiz erreichten die Verbraucherpreise mit 3,1 Prozent den höchsten Stand seit 15 Jahren. In beiden Regionen ist die Preisexplosion für Lebensmittel und Kraftstoffe für den Anstieg verantwortlich.

Die Eurozone hangelt sich seit Jahresbeginn von Rekord zu Rekord. Im Januar und Februar hatte die Inflationsrate noch 3,2 Prozent betragen. Sie lag in den folgenden Monaten höher und erreichte im Juni vier Prozent.

Für die Europäische Zentralbank ist Preisstabilität nur bei einem Wert um zwei Prozent Teuerung gewährleistet. Aber das Mitel der Zinssenkung im Kampf gegen die hohen Preise ist für die Währungshüter derzeit problematisch.

Denn die Konjunktur lahmt immer mehr. Das beweisen auch die neuesten Daten von den Arbeitsmärkten der Eurozone. Insgesamt blieb die Erwerbslosenquote stabil bei 7,3 Prozent. Einige Länder wie Spanien erlebten allerdings einen deutlich Anstieg. Dort ist die Arbeitslosenquote mit 10,7 Prozent so hoch wie nirgendwo sonst in der Europäischen Union.