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China kommt Olympia-Journalisten entgegen

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China kommt Olympia-Journalisten entgegen

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Eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele von Peking hat Chinas Staatspräsident unter anderem die Offenheit seines Landes gegenüber dem Ausland betont. Hu Jintao äußerte sich vor ausländischen Journalisten und warb um Verständnis für chinesische Haltungen.

Chinas Tür zur Außenwelt stehe immer weit offen, sagte Hu; während der Olympischen Spiele ebenso wie danach. Ausländische Journalisten, die aus diesem Land berichten wollten, seien immer willkommen.

Das kam aber zuletzt nicht allen so vor: Entgegen früheren Zusagen waren im Pressezentrum manche Internetseiten gesperrt, wie die der Deutschen Welle oder chinakritische Seiten. Laut IOC sind diese Sperrungen aufgehoben, anderen Angaben zufolge bleiben aber einige Sperrungen bestehen.

Der Staatspräsident ging darauf nicht direkt ein. Stattdessen wies Hu daraufhin, dass China zum einen seine Wirtschaftsreformen noch verstärken werde, zum anderen aber weiterhin umfassende Reformen anstrebe, auch politischer Art.

Auch auf Themen wie die Lage der Menschenrechte oder die Tibetfrage ging Hu nicht ein. Die meisten der Journalisten bei dem Pressegespräch hatten ihre Fragen vorher einreichen müssen. Von den Olympischen Spielen in Peking werden mehr als zwanzigtausend Journalisten berichten.