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Karadzic fürchtet um sein Leben -

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Holbrooke: “Alles frei erfunden”

Die Aussage des inhaftierten bosnischen Serbenführers Radovan Karadzic über
einen Deal mit den USA, der ihm Straffreiheit zugesichert habe, ist vom ehemaligen Jugoslawien-Sonderbeauftragte Richard Holbrooke als Lüge abgetan worden.

Karadzic sagte gestern bei seiner Anhörung vor dem Haager Tribunal, die USA wollten ihn ausschalten, er fürchte um sein Leben.

Schon bevor er vor 13 Jahren untergetaucht war, hatte Karadzic angekündigt, sollte er jemals auspacken, werde dies ein schwarzer Tag für die USA.

Richard Holbrooke sagte, Karadzic habe alles erfunden. Niemand sollte ihm Glauben schenken.

Holbrooke habe zwar mit dem damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic und “Handlangern” von Karadzic vereinbart, Karadzic solle umgehend von der politischen Szene abtreten. Versprechungen seien ihm keine gemacht worden.