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Syriens Präsident zu Besuch in Teheran

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Syriens Präsident zu Besuch in Teheran

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Syriens Staatschef Bashar al-Assad ist zu Gesprächen nach Teheran gereist. Bei seinem zweitätigen Besuch will er seine guten Beziehungen zum Iran nutzen, um in dem Atomstreit zu vermitteln. Empfangen wurde er von Präsident Mahmud Ahmadineschad mit militärischen Ehren.

Unterdessen hat Teheran noch nicht offiziell auf ein neues Angebot westlicher Länder für Verhandlungen zur Beendigung des Atomstreits geantwortet. An diesem Samstag endete die Bedenkzeit, die den Iranern nach den letzten Gesprächen in Genf gewährt worden war. Vor genau zwei Wochen kamen dort der EU-Außenbeauftragte Solana und hohe Vertreter der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands mit den Iranern zusammen.

Das Angebot sieht eine weitreichende wirtschaftliche Zusammenarbeit auch bei der zivilen Nutzung von Atomenergie vor. Im Gegenzug muss der Iran auf eine Urananreicherung verzichten und sein umstrittenes Atomprogramm beenden. Doch offenbar wird Teheran die Frist verstreichen lassen. Kurz nach dem Genfer Treffen ließ Ahmadinedschad verlauten, der Iran halte an seiner Position fest.