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Ahmadinedschad hält am Atomprogramm fest.

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Ahmadinedschad hält am Atomprogramm fest.

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seinen syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad in Teheran empfangen. Dabei hat der iranische Präsident erneut unterstrichen, dass sein Land im Streit um das Atomprogramm nicht nachgeben wird.

Bei dem zweitägigen Gipfeltreffen bekräftigte Ahmadinedschad, dass der Iran das Recht habe Atomtechnik zu nutzen. Vor zwei Wochen wollte die internationale Gemeinschaft von Teheran schon eine Antwort auf ihr neues Verhandlungsangebot.

Das Angebot sieht eine weitreichende wirtschaftliche Zusammenarbeit auch bei der zivilen Nutzung von Atomenergie vor. Im Gegenzug verzichtet der Iran auf die Urananreicherung. Die Frist für eine Antwort hat Teheran nun verstreichen lassen.

Wenn der Iran nicht reagiert, oder an seinem umstrittenen Atomprogramm festhält, dann sollen die UN-Sanktionen gegen das Land verschärft werden. Der Westen verdächtigt den Iran, mit Hilfe der Urananreicherung, Atomwaffen zu entwickeln.