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Mindestens neun tote Bergsteiger am K2

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Mindestens neun tote Bergsteiger am K2

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Im Bergsteigerdrama am K2, dem zweithöchsten Gipfel der Welt, steht jetzt der Tod von neun Menschen fest.

Mehrere Kletterer werden noch vermisst oder sitzen in großer Höhe fest. Die Angaben sind aber widersprüchlich, weil zur gleichen Zeit mehrere Gruppen am K2 unterwegs waren.

Zwei Österreicher, die als vermisst galten, meldeten sich nach ihrer Rückkehr inzwischen wohlbehalten aus dem Basislager.

Das Unglück wurde offenbar ausgelöst, als in 8200 Meter Höhe, vierhundert Meter also unter dem Gipfel, ein Eisblock herabstürzte und an der gefährlichsten Stelle des Aufstiegs die Seile mit sich riss.

Das Wetter beim Aufstieg war gut und sollte es laut den Vorhersagen auch bleiben. Fachleute kritisieren aber, dass einige Seilschaften noch gegen Abend beim Aufstieg waren. Der Südtiroler Reinhold Messner – der erste, der den K2 ohne Sauerstoff erstieg – sprach von einem unverzeihlichen Fehler und machte dafür Kommerzialisierung und Massen-Alpinismus verantwortlich.