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Quartalsberichte von HSBC und Fortis enttäuschen

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Quartalsberichte von HSBC und Fortis enttäuschen

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Der größte europäische Finanzkonzern HSBC hat in der Folge der US-Hypothekenkrise den heftigsten Gewinneinbruch seit 2001 erlitten. Nach Unternehmensangaben sank der Gewinn im ersten Halbjahr um 28 Prozent auf knapp 5 Millarden Euro. Die größten Verluste erlitt die britische Bank im US-Geschäft. Selbst ein erneut starkes Wachstum in Asien konnte diese nicht mehr ausgleichen.

Nach der schweizerischen UBS ist HSBC die Bank in Europa, die am meisten von der Kreditkrise betroffen ist. Seit Beginn der Krise vor einem Jahr musste die Citigroup die höchsten Abschreibungen vornehmen. Gefolgt von UBS und Merril Lynch. Auch der niederländisch-belgische Finanzkonzern Fortis musste Abschreibungen in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro vornehmen.

Infolgedessen brach der Gewinn im zweiten Quartal um die Hälfte auf 830 Millionen Euro ein. Damit übertraf das Unternehmen dennoch die Erwartungen der Analysten. Nun will sich der Konzern von weiteren Unternehmensteilen trennen.