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Vier Tote bei Unwettern in Frankreich und Belgien

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Vier Tote bei Unwettern in Frankreich und Belgien

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Nach dem nächtlichen Wirbelsturm in Nordfrankreich macht sich bei den Anwohnern Verzweiflung breit. Drei Menschen begrub der Tornado unter den Trümmern ihrer Häuser. Mindestens neun weitere wurden verletzt. Der Sturm beschädigte rund 40 Häuser, darunter das eines Rentners, der sich das Leben nahm. Ein Zusammenhang sei aber nicht bewiesen, so die Behörden.

Andere verloren ihr Heim. Ein mann im französischen Hautmont ist verzweifelt: “Ich nahm meine Frau und mein Baby und wir haben uns in den Keller geflüchtet. Als wir wieder hinaufkamen, hatten wir nichts mehr. Alles ist verloren. Wir sind erst vor sechs Monaten eingezogen, mein Baby ist ein Vierteiljahr alt. Ich habe nichts mehr.”

Die Behörden lösten den Notfallplan aus. Mehrere hundert Rettungskräfte waren im Einsatz – vor allem in Hautmont. Die 16.000-Einwohner-Stadt nahe der Grenze zu Belgien war am stärksten betroffen.

In der Gegend um das belgische Mons überschwemmte starker Regen Häuser, Straßen und Bahnlinien. In der Gemeinde Bekkevoort starb eine Frau an Unterkühlung. Sie war in ihrer überschwemmten Wohnung gestürzt. Auch in anderen belgischen Städten und im Westen Deutschlands kam es zu Überschwemmungen.